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unsere geänderten Öffnungszeiten:

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Samstag
Mai bis Oktober
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Einführungstraining

Zu Beginn des Trainings formulieren Sie Ihre Trainingsziele. Geben Sie eventuelle Gesundheitsstörungen (z.B. Schmerz, OP usw.) an. Nach Ihren Angaben orientieren wir uns beim Erstellen Ihres Trainingsplanes.

Es genügt, ein- bis zweimal pro Woche zu trainieren

Zwischen jedem Training brauchen Sie MINDESTENS 48 Stunden Ruhe. In dieser Zeit wächst die Kraft (1). Dieser Kraftgewinn ist die Grundlage für das nächste Training. Wenn Sie Ihren Muskeln diese Erholung nicht zugestehen, bauen sie ab (2). Trainieren Sie zu selten, passiert gar nichts (3).

Die Trainingsmaschinen werden exakt auf Ihren Körper eingestellt. Dadurch vermeiden Sie die Überlastung Ihrer Gelenke. Anfangs trainieren Sie mit leichtem Gewicht, um die Bewegungsabläufe kennen zu lernen, und Ihren Körper langsam an die zunehmende Belastung zu gewöhnen.

Sie trainieren zu jedem Muskel auch den Gegenspieler (Beuger/Strecker)

Ein Gelenk wird mindestens von einem Beuger und einem Strecker bewegt. Ein ausgeglichenes Kraftverhältnis zwischen Beuger und Strecker gibt Ihrem Gelenk Stabilität (1). Häufig sind die Beuger stark und verkürzt, die Strecker aber schwach - der klassische Fall einer muskulären Dysbalance (2). Um diese zu beseitigen, trainieren Sie Beuger und Strecker über den vollen Bewegungsablauf. Der schwache Strecker reagiert auf den Trainingsreiz stärker und verzeichnet einen höheren Kraftzuwachs als sein sowieso schon kräftigerer Gegenspieler. Der verkürzte Beuger wird bei der Streckung gedehnt. Bei fortgeschrittenem Training sind die Muskeln schließlich in Kraft und Länge harmonisiert.

Ihr erstes Training werden Sie mit ca. 6 Trainingsmaschinen beginnen. Beim zweiten Training werden Sie in weitere Maschinen eingewiesen und lernen den Umgang mit Ihrer Trainingskarte, die Ihnen Ihre Trainingsfortschritte dokumentiert.
Die optimale Belastungszeit pro Übung beträgt 60 bis 90 Sekunden. Dauert es länger als 90 Sekunden bis ein Muskel oder eine Muskelgruppe erschöpft ist, notieren Sie für das nächste Training ein etwa 5 % höheres Gewicht. Auf keinen Fall schneller steigern, denn Ihre Sehnen, Bänder und Gelenke brauchen länger als die Muskeln, um sich an Belastung zu gewöhnen. Dadurch ist eine Verletzungsgefahr ausgeschlossen.

Warum den Muskel bis zur vollständigen Erschöpfung trainieren?

Der Muskel besteht aus aktiven und inaktiven Muskelfasern. Für die Alltagsaktivitäten stehen nur ein Teil der Muskelfasern zur Verfügung. Durch das Training wird zuerst das Zusammenspiel der aktiven Fasern verbessert (1). Reicht für die geforderte Muskelarbeit die optimierte Organisation nicht aus, werden ruhende Fasern aktiviert. Der Muskel wächst und Sie werden stärker (2). Diesen Vorgang erreichen Sie nur, wenn Sie jede Übung bis zur lokalen Erschöpfung des Muskels ausführen.